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  Erste Perspektivtrainerschulung
21.01.2014 von Franzl

Die Jugend
liebt heutzutage den Luxus.

Sie hat schlechte Manieren,
verachtet die Autorität,
hat keinen Respekt vor älteren Leuten
und schwatzt, wo sie arbeiten sollte.

Die jungen Leute stehen nicht mehr auf,
wenn ältere das Zimmer betreten.

Sie widersprechen ihren Eltern,
schwadronieren in der Gesellschaft,
verschlingen bei Tisch die Süßspeisen,
legen die Beine aufeinander
und tyrannisieren ihre Lehrer.

SOKRATES (470 – 399 v. Christus)


Diese Beschreibung kommt uns allen sehr bekannt vor. Allerdings ist diese Feststellung auch schon fast 2500 Jahre alt.
Dass es davon auch Ausnahmen gibt, bewiesen am Freitag vergangener Woche sechs Spieler unserer B-Jugend.
Sie haben sich, auf Nachfrage von Herbert Maier, bereit erklärt in die Fußstapfen von Heynckes, Gardiola, Mourinho und Co. zu treten.
Sie trafen sich um 18:00 Uhr im DJK Clubhaus um unter Anleitung von Herbert Maier die Ausbildungsstrecke als Perspektivtrainer zu beginnen.
In einer ca. dreistündigen Unterrichtseinheit wurden sie an die Aufgaben, Pflichten aber auch Rechte eines Trainers herangeführt.
Mit anschaulichen Beispielen verstand es Herbert Maier ihnen ihre zukünftige Vorbildfunktion und ihre Verantwortung vor Augen zu führen.
Den „Trainer“ mal aus einer anderen Perspektive zu sehen, war eine interessante Erfahrung, die so manchem erstmalig die Augen öffnete, womit so ein Trainer konfrontiert wird.
Als nächster Schritt wurde vereinbart, dass jeweils ein Perspektivtrainergespann, das heißt immer zwei Nachwuchstrainer gemeinsam, eine Woche bei einer Jugend hospitieren. Beginnend mit der F-Jugend würde man, rollierend mit den neuen Trainerkollegen, bis zur D-Jugend durchtauschen. Danach trifft man sich zum Erfahrungsaustausch und zur weiteren Vertiefung des erworbenen Wissens.

Auch diese Maßnahme ist ein weiterer Baustein im neuen Jugendkonzept, den der Verein, abweichend von der bisherigen Vorgehensweise, als Voraussetzung für eine bessere Ausbildung seiner Spieler in der Breite, als Notwendig erachtet.

Diese ersten Schritte einiger Jugendspieler werden sicherlich weitere ermutigen ebenfalls diesen Weg zu gehen.


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